Tagged with Hanser Berlin

Swetlana Alexijewitsch – Zinkjungen

Swetlana Alexijewitsch – Zinkjungen

Glück hatte mein Vater: Er diente in der Sowjetunion nur wenige Jahre vor dem Krieg in Afghanistan. Kam für einen Einsatz noch nicht in Frage. Pech hatten Nachbarn meiner Großeltern. Die Eltern bekamen Zinksärge geliefert. Darin lagen ihre jungen Söhne. Die Intervention in Afghanistan (1979 bis 1989) bildet ein (weiteres) dunkles Kapitel der Sowjetunion. Swetlana … Weiterlesen

Deutsche Debüts

Deutsche Debüts

In den vergangenen Wochen habe ich unbewusst auffällig viele Bücher von deutschen Debütanten gelesen. Warum? Vielleicht brauchte ich zwischen den alten Schinken mal wieder etwas mehr Frischfleisch. Wie auch immer: Einige interessante, neue Stimmen waren dabei, die ich euch vorstellen möchte. Ist »Ellbogen« das (deutsche) Debüt des Frühjahrs 2017? Ständig sehe ich das Cover im … Weiterlesen

Swetlana Alexijewitsch – Die letzten Zeugen

Swetlana Alexijewitsch – Die letzten Zeugen

Kein Krieg ohne Opfer, die frei von Schuld sind. Aus Kinderaugen lässt sich diese Unschuld wohl am eindringlichsten herauslesen. Sie begreifen von alldem nichts, Verluste und Zerstörungen können nicht verarbeitet, genau wie rationale Erklärungen für die eklatante Situation gefunden werden. Warum uniformierte Faschisten einmarschieren, plötzlich morden, sich wie Wilde aufführen. Es nichts mehr Beißfestes gibt, … Weiterlesen

Swetlana Alexijewitsch – Secondhand-Zeit

Swetlana Alexijewitsch – Secondhand-Zeit

1991 wurde die Sowjetunion aufgelöst. Doch die Werte und Einstellungen, die sie mit ihrem Sozialismus einverleibt hat, können nicht einfach so durch einen politischen Schlussstrich ausgetrieben werden. Journalistin und Schriftstellerin Swetlana Alexandrowna Alexijewitsch hat genau darüber das Buch »Secondhand-Zeit. Leben auf den Trümmern des Sozialismus.« geschrieben. 2013 wurde die Belarussin dafür mit dem Friedenspreis des … Weiterlesen

Viktor Jerofejew – Die Akimuden

Viktor Jerofejew – Die Akimuden

Die juckenden Finger sollte man in Russland bekanntlich still halten. Gegen-den-Strom-schwimmen wird nicht so besonders gerne toleriert und kann, wie einige Fälle zeigen, manchmal tragisch enden. Der russische Autor Viktor Jerofejew macht sich nichts daraus und kritisiert trotzallem. Er lehnt die Regierung samt des Mannes an der Spitze, Vladimir Putin, öffentlich ab. Vor allem ist … Weiterlesen