Das Pärchen und das Meer

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Das Meer übt eine Faszination aus, die nicht rational erklärt werden kann. Immer wieder reisen wir zum Meer, immer wieder lädt es uns ein. Warum begeistert es uns? Weil wir die Unendlichkeit spüren? Wasser, soweit das Auge blickt … und es blickt nicht so weit, um festzustellen, wo das Ende liegt. Am Horizont! Und darüber hinaus! Auf dem festgehaltenen Schnappschuss liegt die Faszination aber woanders.

In den Buchstaben, die etwas auslösen, was ebenso nur schwer konkretisiert werden kann. Die in diesem Fall jedoch ein Ganzes ergeben. Aus einem Beginn und einem Ende bestehend – wie das Leben. Ganz anders als der Hintergrund, den das Pärchen ausblendet, weil in diesem Moment etwas anderes im Vordergrund steht. Die Nebeneffekte: Leises Rauschen, der sanfte Wellengang, die salzige Briese, die wohltuende Sonne. Da bleibt auch der Vorbeiziehende, der in diesem Zeitpunkt sein Smart Phone zückt, den Konzentrierten über die Schultern blickt und die Kamera festhalten lässt, unbemerkt.

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